Startseite
Kooperation
Presseschau
Demokratie stärken
Diskussion
Impressum
Disclaimer

 

 

http://pulseofeurope.eu/


PulseOfEurope
Worms macht mit !

Mails an:

worms@pulseofeurope.eu

zur: Fördermitgliedschaft bei Pulse of Europe

 

Bericht vom Treffen des Organisationsteams 26.09.2017

Am Dienstag, den 26.09.2017, zwei Tage nach der BTW, traf sich das Orga-Team von PoE Worms. Anwesend waren sieben Mitglieder:

Über folgende Punkte gab es Übereinstimmung bei den Anwesenden der Orga-Gruppe

Das nächste Treffen des Organisationsteams findet am 14. November, 19.00 Uhr im „kleinen Gutenberg“ Zornstraße 17 statt

Ein regelmäßiges öffentliches monatliches Treffen von PoE-Worms (z. b. jeden
zweiten Dienstag in einer Gastwirtschaft) mit EU-Symbolen nach außen sichtbar wird angepeilt.

Dies soll in den diversen Veranstaltungskalendern angekündigt werden.

Inhaltliche Anliegen sollen dabei sein:

Wir wollen uns und anderen Interessierten Informationen beschaffen über wesentliche Zusammenhänge der EU Politik
Dazu kann es helfen, wenn wir: Europafachleute einladen, Brüssel und Straßburg besuchen (EU Institutionen / Europaparlament )

Wir wollen politischen Entwicklungen beobachten und über notwendig erscheinende „ad hoc“ Aktivitäten in der Wormser Öffentlichkeit entscheiden und diese umsetzen

Wir machen Werbung für Fördermitgliedschaften beim Verein „Pulse of Europe“ (Deutschland/Europa)
Wir informieren Interessierte über strukturellen Entwicklungen innerhalb von Pulse of Europe.
Wir unterstützen zentrale Aktionen von PoE (Deutschland/Europa).

Wir wollen gezielt mögliche jüngere MitstreiterInnen für Worms ansprechen.

Wir planen gemeinsame Projekte mit „Demokratie leben“:
z.B. eine Konzert- Informations- und Diskussionsveranstaltung Anfang nächsten Jahres oder
mögliche Unterrichtsangebote zum Thema „Europa“ für Grundschülerinnen

Menschen, die aktiv bei Pulse of Europe-Worms mitwirken wollen, sollten sich per Mail melden: worms@pulseofeurope.eu

 

Zuvor gab es einen offenen Meinungsaustausch über unsere bisherige und die künftige Arbeit von Pulse of Europe - Worms.

Ergebnisse der Bundestagswahl

Die Ergebnisse der Bundestagswahl wurden diskutiert. Als sehr problematisch wurde der Einzug der AFD mit mehr als 12% in den Deutschen Bundestag gewertet.
Auch in den Stadtteilen – außer in Wiesoppenheim und Hochheim - von Worms (ges.15%) konnte die rechtsnationale Anti-Europa-Partei sogar noch erheblich bessere Ergebnisse einfahren als im Bundesdurchschnitt.
Dies macht nach Einschätzung der Anwesenden die Fortsetzung von Aktivitäten von PoE Worms umso notwendiger. Dabei kam man zu dem Schluss, dass die Wähler dieser Partei von unseren bisherigen Pro EU-Kundgebungen auf dem Marktplatz letztlich nicht erreicht wurden. Es sei allerdings auch nicht in unserem Sinn uns künftig mit Aktivitäten an der AFD abzuarbeiten. Vielmehr wollen wir uns bewusst weiterhin für eine einige, soziale und demokratische EU einsetzen. Denn eine bessere Europapolitik müsse Teil der Strategie sein, den Rechten ein Stück Wind aus den Segeln zu nehmen.

Alle Anwesenden äußerten sich zu ihren Perspektiven einer Weiterarbeit bei PoE Worms:

H.S. meinte, dass wir darauf abzielen sollten uns weiterhin künftig regelmäßig in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. So könnten wir alle vier- bis sechs Wochen in Lokalen tagen und mit unseren Europasymbolen (Buttons, Fähnchen) unser Thema sichtbar werden lassen. Natürlich müsse der Termin auch in Veranstaltungskalendern angekündigt werden. Er sei inzwischen dem zentralen PoE - Verein als Fördermitglied beigetreten. Dies bleibe es solange, wie PoE keine Anstalten mache eine „Partei“ zu werden.

K.M. stellte fest, dass die sonntäglichen Treffen um 14.00 Uhr uns selbst als Initiativgruppe auf die Dauer überforderten. Jeder habe viele Termine und Vorhaben, die sich nicht ständig damit vereinbaren ließen. Wir sollten mit gebremster Kraft weiter machen. Was er bisher als CDU Mitglied geschätzt habe, sei die Überparteilichkeit unserer Initiative, die gemeinsame politische Richtungen im Einsatz für Europa zulasse. So habe er letztens mit einem Politiker der Linken unser PoE Transparent gehalten.

C.K. plädierte dafür in gewissen Abstanden zusammen zu kommen, ähnlich wie H.S. dies vorgeschlagen habe. Sie verwies auf die „flammende Rede“ von Macron am Vortag, der sich vehement für die Neuorientierung der EU einsetze. Dies benötige weiterhin Unterstützung. Dabei könnten wir relevante Themen der Europapolitik angehen und uns auch ad hoc, wenn es notwendig erscheine, mit Aktionen zur Wort melden.

C.D. erinnerte sich, dass sie bevor es unsere örtliche Initiative gab, schon überlegt habe, ob sie zu PoE nach Frankfurt fahren solle. Somit sei unsere lokale Gruppe gerade zur richtigen Zeit gekommen. Wir hätten bei unserem politischen Einsatz auch viel Spaß miteinander gehabt. Und sie schätze auch die Teilnahme von Menschen unterschiedlicher politischer Couleur. Wir sollten PoE nicht einschlafen lassen. Vielmehr halte sie eine Herangehensweise mit Terminen im festen Rhythmus wie auch anlassbezogen Aktionen für angebracht. Natürlich sollte die Europafahne dabei nie fehlen.

A.H. fand unsere bisherige Arbeit spannend und wir hätten immer gute Ideen gehabt, wie wir unser gemeinsames Anliegen in der Öffentlichkeit präsentieren. Sie fände es sehr schade, wenn wir unser Engagement einstellten. Natürlich frustrierten auch sie die Wahlergebnisse. Andererseits könne einen der neue Elan für Europa in Frankreich motivieren. Sie fühle sich insofern ein bisschen „orientierungslos“ als wir Menschen für die positive Idee eines einigen Europa ansprechen wollten. Aber an die, die diese in Frage stellten oder ignorieren eigentlich nicht dran kämen. Wir sollten uns auf alle Fälle für eine solidarische EU und gegen das Zumachen von Grenzen weiter einsetzen.

M.G. sagte, er habe im Frühjahr, ob der ganzen negativen Entwicklungen, sowas wie eine „politische Depression“ empfunden. Unsere Aktivitäten bei PoE Worms seien für ihn das richtige Mittel gewesen. Es könne nicht unser Ziel sein Leute zu „bekehren“. Unser Anliegen müsse es sein einen aktiven Beitrag zur demokratischen Kultur zu leisten. Ihm habe gut gefallen, wie wir das bisher geschafft hätten. Damit hätten wir die Meinung der pro europäischen „schweigende Mehrheit“ in der Öffentlichkeit zum Ausdruck gebracht. Besonders gut sei dies seiner Ansicht nach bei unserem Europagespräch am 03. September auf dem Wormser Marktplatz gelungen. Dabei sei ein Dialog auf Augenhöhe zwischen Bundestagskandidaten und Politikern möglich gewesen.

B.S. bestätigte auch ihn hätten die Erfolge der Rechten international und national aufgeschreckt und er habe das Gefühl gehabt, dagegen etwas tun zu müssen. Letztlich sei dann PoE für ihn der richtige Weg gewesen durch einen positiven Einsatz für den Fortbestand und die Verbesserung der EU gegen nationalistische Tendenzen aktiv zu werden. Er finde, dass wir mit unseren Aktionen über ein halbes Jahr lang entsprechende positive Akzente in der Wormser Öffentlichkeit setzen konnten. Dabei dürfe man nicht nur die Zahl der Teilnehmer sehen. Auch die zahlreichen Artikel in der Wormser Presse hätten ihre Wirkung entfaltet. An die Menschen, die jetzt AFD gewählt hätten, sei PoE weder in Worms noch auf Bundesebene herangekommen. Dennoch hätten wir sicher zur Verstärkung des Problembewusstseins bei vielen „schweigenden Pro-Europäern“ beigetragen und aufgezeigt, wie man sich für europäische Solidarität einsetzt. Das sollte auch weiterhin unsere Aufgabe sein.

 

Bericht von Sonntag 17.09.2017

Unsere letzte Kundgebung auf dem Wormser Marktplatz vor der Bundestagswahl

Diesen Sonntag fand unsere vorerst letzte Veranstaltung auf dem auf den Wormser Marktplatz statt.

Von den Veranstaltungen im September hatte die am 03.19.17 ( hier klicken) den größten Zuspruch. Dieses Mal waren es um die 30 Teilnehmer, die beim Rückblkick auf das vergangene halbe Jahr und dem Ausblick für die Zeit nach der Bundestagswahl dabei sein wollten.

Die Fotostrecke - im Hintergrund an der Dreifaltigkeitskirche aufgehängt - kann
hier als PDF Datei heruntergeladen und natürlich
für Werbezwecke für PoE -Worms und die Europäische Idee verwendet werden....

Anhand von Fotos aller Veranstaltungen seit dem 26.04.2017 vollzog Bertram Schmitt die einzelnen Treffen noch einmal nach.
Angefangen hatte man damals mit acht Leuten. Acht Tage später waren es schon doppelt so viele, am 9. April - nach ersten Presseberichten - wollten 70 Menschen die europäische Idee unterstützen. Bei dieser Größe hatte sich dann die Teilnehmerzahl eingependelt. Die höchste Teilnehmerzahl noch vor den Wahlen in Frankreich waren 120 Teilnehmer.
Höhepunkte waren die Buchstabenkette „France, ne me quitte pas“ vor der Frankreich-Wahl, die Luftballonaktion, - ein Luftballon flog bis Ludwigsburg - die Vorstellung des offenen Briefs vom Mai an die Parteien und die Verlesung von Karten, auf denen die Menschen ihr Eintreten für Europa begründet hatten.
Als gelungenste Veranstaltung würden wir das Europagespräch mit vier Bundestagskandidaten am ersten Septembersonntag betrachten. Das dies einen authentischen Dialog zwischen Politikern und Bürgern ermöglichte.

Nach diesem Rückblick erzählten einige der Anwesenden, was ihnen die Aktion bedeutet und wie sie sich die Zukunft vorstellen.
„Was uns zusammenhält, ist nicht nur die Begeisterung für Europa, sondern auch unsere kritische Haltung zu manchen fragwürdigen Dingen“, sagte Helmut Schäf. Er erwähnte dabei auch die Rede von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. - Dessen Vorschläge basieren allerdings auf den vorhandenen Verträgen und dürfen von daher nicht vorschnell als übereilt und damit negativ eingeschätzt werden.- Die Pulse-of-Europe-Bewegung in Worms jetzt zu den Akten zu legen, halte er für falsch. Vielmehr solle PoE seine Ziele für Europa weiterhin verfolgen.
Andere, wie der Offsteiner Wulf Abigt, erinnerten sich gerne an die parteiübergreifende Demonstration der Jugend „Wir für Europa“ im Mai.


„Mir gefällt an der Bewegung, dass sie bunt ist, dass sich Menschen aller Couleur hier zusammenfinden“, betonte Klaus Martin. „Das größte Verdienst Europas ist, dass wir seit 70 Jahren in Frieden leben.“
Engelbert Kloos ergänzte, sein großer Traum sei, dass am 20. September das Verbot von Atomwaffen von ganz Europa unterzeichnet werde.
Sebastian Knopf von den Linken hob als wichtigstes Ergebnis der PoE-Intiative hervor, dass Europa endlich wieder in der Öffentlichkeit wahrgenommen worden sei. „Wir müssen nun diskutieren, wohin sich die EU entwickeln soll“, sagte er und schlug vor, dass man sich wenigstens einmal im Monat treffen solle, um das Thema präsent zu halten.

Wie notwendig nach wie vor das Zusammenstehen für Europa ist, zeigte eine Mail von PoE-Gründer Dr. Daniel Röder, die Bertram Schmitt auszugsweise vorlas.
Er warf die Fragen auf, wie sich Ungarn zukünftig zu Europa verhalten wird, was die Wahlen in Tschechien bringen werden, ob Macrons Vision von Europa auf fruchtbaren Boden fallen wird, ob Junckers Vorschläge umgesetzt werden.

Bevor Liedermacher Uli Valnion zum Schluss das Wormser Europa-Lied zur Gitarre anstimmte, wies Schmitt deswegen nachdrücklich auf die Möglichkeit hin, Fördermitglied der Europainitiative "Pulse of Europe" zu werden. Zur online Beantragung ....

Unser nächstes Treffen des Orga-teams findet am Dienstag, 26.09.17 zwei Tage nach der Bundestagswahl statt. Dann werden wir beraten wann, für was und in welcher Form Aktivitäten von PoE Worms künftig angelegt werden.

 

Einladung für Sonntag 17.09.17 um 14.00 Uhr
letzte PoE Kundgebung vor der Wahl

Am Sonntag, den 17.09.2017, um 14.00 Uhr auf dem Wormser Marktplatz, eine Woche vor der Bundestagswahl, findet die vorerst letzte Kundgebung von Pulse of Europe - Worms statt..

Bei dieser Veranstaltung wollen wir den TeilnehmerInnen noch einmal einen Rückblick auf die vorangegangen 15 Sonntagskundgebungen ermöglichen. Sie sollen dabei Gelegenheit haben ihre Sicht der Wirkung bisheriger Wormser Aktivitäten sowie ihre Einschätzung zur aktuellen Situation der EU Politik darzulegen. Das Mikrofon steht jedem offen und wird ergänzt durch eine Kartenabfrage.

Die Organisationsstruktur und das künftige Engagement von Pulse of Europe sowohl für Worms als auch europaweit sollen anschließend thematisiert werden. Dies wird als Grundlage dienen, für die Sitzung des Organisationsteams, die für den 29.09.17 – kurz nach der Bundestagswahl - angesetzt ist.

Für die weitere Vernetzung aller engagierten Europäer und Europäerinnen in Worms wollen wir am Sonntag und darüber hinaus weitere Mailadressen erfassen.

Das Organisationsteam von Pulse of Europe Worms wünscht sich für kommenden Sonntag, eine Woche vor dem Wahlsonntag, eine starke Beteiligung aller, die deutlich machen wollen, dass ihnen ein einiges, soziales und demokratisches Europa sehr wichtig ist.

Also Europafahnen packen und zum Marktplatz kommen!

 

Bericht von Sonntag 10.09.2017

Erneut drei PolitikerInnen im Gespräch bei Pulse of Europe Worms

Nach dem Bürgergespräch mit vier Bundestagskandidaten am letzten Sonntag waren auch am 10-09.2017 wieder drei Politikerinnen und Politiker bei Pulse of Europe (PoE) Worms zu Gast auf dem Marktplatz.

Tabitha Elkins, Direktkandidatin für den Bundestag, Timo Horst, Fraktionschef der SPD im Stadtrat und Sebastian Knopf, Fraktionschef im Stadtrat und Bundestagskandidat für die Linke waren der Einladung von PoE gefolgt und wurden von Bertram Schmitt begrüßt.

Schmitt wies darauf hin, dass es PoE darauf ankomme den Bürger vor ihrer Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl immer wieder den Stellenwert der Europapolitik in Richtung einer einigen, sozialen und demokratischen EU deutlich zu machen.

Nach Einstimmung durch ein Antikriegslied von Frau Elkins, auch als Musikerin sehr aktiv, wandte man sich dem Gespräch über die Europapolitik zu.

Auf die Frage nach den persönlichen Vorteilen der EU verwies Tabitha Elkins auf die vielfältigen Möglichkeiten des studentischen Austauschs, den sie selbst in Mainz an der Uni erlebe.

Timo Horst hob unter anderem die besondere Bedeutung von Städtepartnerschaften hervor und bedauerte dabei, dass die direkte Beteiligung von Bürgern und Vereinen nachgelassen habe. Städtepartnerschaften sollten nicht auf die institutionellen Aktivitäten der Kommunen reduziert sein, sondern wieder mehr durch unmittelbare Beteiligung und das Interesse der Bürgerinnen und Bürger belebt werden.

Sebastian Knopf verwies auf die bedeutenden Reiserleichterungen durch offene Grenze und die gemeinsame Währung des Euro.

Tabitha Elkins meinte auf die Frage zum aktuellen Verhältnis Amerika –Europäische Union. Nach D. Trumps „America first“ müsste es eigentlich heißen „EU first“. Die Europäische Einigkeit und der Zusammenhalt müsse gestärkt werden.

Timo Horst, befragt nach dem Stellenwert der EU in der Kommunalpolitik, verwies auf zahlreiche Vorteile durch die EU auch für die Städte. Allerdings sei es manchmal auch nötig sich gegen EU Vorgaben zu wehren. So gegen die Privatisierung der Trinkwasserwirtschaft.

Sebastian Knopf erwähnte die Pflicht zur Ausschreibung bei der Vergabe öffentlicher Investitionsvorhaben, die mitunter lästig sei, allerdings auch mehr Transparenz mit sich bringe.

Alle drei erklärten an verschiedenen Beispielen die Notwendigkeit des sozialen Ausgleichs zwischen den Bürgern der einzelnen EU Länder durch gemeinsame Sozialstandards und das Vorgehen gegen Sozialdumping. Das Soziale müsse gegenüber den wirtschaftlichen Interessen stärkeres Gewicht bekommen.

Für die Staaten der Eurozone müsste innerhalb der EU wirkliche Chancengleichheit bei Investitionen und Handel zum Ausgleich des wirtschaftlichen Gefälles hergestellt werden. Nur so habe der Euro eine Zukunft.

Schließlich sei eine Demokratisierung der EU unabdingbar mit einer Stärkung des Europaparlaments durch Initiativrecht, Kontroll - und Mitspracherecht und vollständiges Budgetrecht. Ziel seien auch transnationale Wahllisten und die Wahl der einzelnen Mitglieder der EU Kommission um eine politische Weiterentwicklung der EU möglich zu machen.

Bertram Schmitt bedankte sich für die Gesprächsbereitschaft der drei Gäste.

 

Bericht von Sonntag 03.09.2017

Vier Bundestagskandidaten diskutieren mit Bürgern
über die künftige Europapolitik

Pulse of Europe bringt Politiker und Wähler ins Gespräch

„Das war ein gutes „Format“ so etwas können wir ohne Weiteres nach der Bundestagswahl wiederholen.“ lautete das einhellige Fazit von vier Bundestagskandidaten nach rund neunzigminütigem Gespräch mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern auf dem Wormser Marktplatz am Sonntag, den 03.09.2017.

 

Marcus Held (MdB, SPD), Jan Metzler (MdB, CDU), Tomas Rahner (Bundestagskandidat, B90/ Die Grünen) und Alexander Ulrich (MdB, Die Linke) waren der Einladung der Wormser Initiative von Pulse of Europe (PoE) zu einem Europagespräch gefolgt. Rund neunzig Bürgerinnen und Bürger zeigten Interesse mit den Politikern über die künftige Europapolitik zu sprechen.

Nach Einstimmung durch einen Song von Uli Valnion, politischer Liedermacher aus Schifferstadt, begrüßte Bertram Schmitt als Sprecher der Initiative die Gäste.


In seiner einführenden Ansprache ging er auf die Thesen von PoE ein und setzte sie in Bezug zu real existierende Herausforderungen in der EU.

Bei den Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich sei es erst mal gelungen „rechtsradikale“ Parteien auszubremsen. Bei der Bundestagswahl stehe uns Wählern diese Aufgabe erst noch bevor.

Grundrechte und Rechtsstaatlichkeit würden in Frage gestellt durch demokratie-feindliche Prozesse, wie sie die Regierungen in Polen und Ungarn in Gang gesetzt haben. Auch in Deutschland müsse gelten: keine Wählerstimmen für Parteien, die diese demokratischen Grundwerte aussetzen wollen.

Die europäischen Grundfreiheiten seien nicht verhandelbar. So möchte die britische Regierung am liebsten auch nach dem Brexit alles, was vorteilhaft sei behalten, ohne die Pflichten - vor allem Personenfreizügigkeit- daraus wahrzunehmen zu müssen. Darauf dürfe die EU sich keinesfalls einlassen.

Der Spaltung zwischen Arm und Reich innerhalb der Bevölkerung und zwischen ärmeren und reicheren Ländern in der EU sei unbedingt entgegenzuwirken. Freie Fahrt für die Wirtschaft sei für die Zukunft der EU kein ausreichendes Politikziel. Soziale Rechte müssten gleichrangig mit wirtschaftlichen Grundfreiheiten stehen.

Die Abschottung Europas, die Rückführung in die Herkunftsländer, fragwürdige Abkommen mit zweifelhaften Partnern und Staaten machten die Realpolitik aus. Eigentlich sei aber klar, wenn Fluchtursachen wie Krieg, Unterdrückung, Hunger nicht behoben würden, werde der Migrationsdruck nicht abnehmen und es würden weiterhin Tausende sterben.

Realität der EU Politik sei das Militärische in den Vordergrund zu stellen. Krieg und Gewalt brächten nie Lösungen, sondern immer nur neue Gewalt hervor. Gerechtfertigt seien Forderungen nach präventiver und umfassender Friedens- und Entwicklungspolitik, nach Aufbau eines zivilen Friedenskorps, für Abrüstung und zivile Konfliktlösung

Reformen der EU seien dringend notwendig. Die europäische Idee müsse wieder verständlicher und bürgernäher werden.

In einigen der PoE vorliegenden Positionspapiere der Parteien sei von Stärkung des EU-Parlaments und von mehr Transparenz durch direkte Demokratie die Rede: durch Initiativrecht, durch Kontroll- und Mitspracherecht, durch vollständiges Budgetrecht, Transnationale Wahllisten, Wahl der einzeln Mitglieder der EU Kommission.

Schmitt schlug vor die Teilnehmer und TeilnehmerInnen sollten bei den Gesprächen mit den Politikern diesen Gesichtspunkten zur „Demokratisierung der EU“ Priorität einräumen, denn ohne diese dürfte keine weitere Integration der EU erfolgen.

Demokratie scheitere nicht an ihren Gegnern, sondern an der Untätigkeit der Demokraten. Deswegen sollten alle wählen gehen und europafreundlichen Parteien ihre Stimme geben. Da wählen allein nicht reiche, bedürfe es dauerhafter Wachsamkeit und entsprechender öffentlicher Aktionen, wenn der Reformprozess in Europa nicht vorankomme oder die Einhaltung demokratische Grundprinzipien nicht mehr gelten solle, darin sehe PoE seine Aufgabe.

Schmitt stellte den vier Politikern zunächst die Frage, wie sie persönlich Vorteile der EU erlebt hätten. Alle vier gingen auf Vorteile beim Reisen und beim kulturellen Austausch, beim Studium und Austausch mit Menschen in unseren europäischen Nachbarländern ein. Auf die Frage wie sie Bürgern die Vorteile erfahrbar machten, wurde auf Städtepartnerschaften, aber auch auf die Gräber von Verdun verwiesen, die jedem deutlich machen könnten, wie fundamental der Frieden in einem vereinten Europa seit mehr als siebzig Jahren sei.

Im Anschluss begaben sich die vier Bundestagskandidaten zusammen mit Michael Göritz, Dr. Christiane Dümmler, Dr. Jörg Koch und Thomas Ludwig an vier bereitgestellte, mit der blauen Europafahne, geschmückte Tische. Dort standen Sie fast eine Stunde interessierten Teilnehmern und Teilnehmerinnen zu Fragen zur Europapolitik Rede und Antwort. PoE hatte als Themen europäische Sozial – Wirtschafts- und Klimapolitik, europäische Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik, innere und äußere Sicherheit in Europa und die Demokratisierung der Europäischen Union vorgeschlagen. Folgend werden die Zusammenfassungen der vier Moderatoren zu Verlauf und Inhalten der Gespräche wiedergegeben.

Dipl. Psychologe Michael Göritz berichtete über das von ihm moderierte Gespräch mit Marcus Held (SPD): Wir konnten die vier Hauptthemen über Europa gut abdecken, auch wenn zwischendurch immer mal wieder Fragen zur Innenpolitik und der Situation der SPD kamen. Die Fragebereitschaft der Zuhörer war erfreulich hoch.
Thematisch warb M. Held für eine stärkere finanzielle Beteiligung Deutschlands an den europäischen Problemstellen (Griechenland, Jugendarbeitslosigkeit in Europa, Nord-Süd-Gefälle) z.B. durch Eurobonds, einem europäischen Finanzminister, Unterstützung der Pläne von Macron sowie einer stärkeren Information darüber, wie Deutschland von der EU profitiert.
Gleichzeitig zeigte er sich skeptisch bezüglich einer stärkeren solidarischen Einbindung anderer Länder bei der Flüchtlingsfrage oder der gemeinsamen Bekämpfung von Terror und Kriminalität. Erschreckend fand ich seine Berichte über polnische Jugendliche, die durch die polnischen Medien und die Politik im Land eigentlich "aufgehetzt" sind gegen die EU und Deutschland! Sehr deutlich setzte er sich ein für eine Stärkung der Rolle des EU-Parlaments sowie der europäischen Gerichtsbarkeit (gerade auch im Hinblick auf die Zustände in Polen und Ungarn) sowie einem Abbau der Bürokratie.

Dr. Christiane Dümmler berichtete über das von ihr moderierte Gespräch mit Jan Metzler (CDU): Nach einer Eröffnungsfrage zum Verhältnis von Wirtschaft und erlebbaren Vorteilen der EU für deren Bürgerinnen und Bürger beantwortete der Bundestagsabgeordnete und Direktkandidat der CDU, Jan Metzler, die unterschiedlichsten Fragen der anwesenden Interessierten. Es entspann sich eine lebendige Diskussion - auch unter den Anwesenden - die aufmerksam und respektvoll verlief und viele Themen aufgriff: vom bedingungslosen Grundeinkommen über die Entscheidungsprozesse in der EU bis hin zu Schuldenschnitten und Fluchtursachen. Jan Metzler beeindruckte durch seine klare Haltung sowie durch profunde Kenntnis der Fakten und Hintergründe, die er anschaulich und verständlich zu vermitteln wusste.

Dr. Jörg Koch moderierte das Gespräch mit Thomas Rahner (Bündnis 90/ Die Grünen) und berichtete: Thomas Rahner befürwortet einheitliche europäische Sozialstandards und die Schaffung eines europäischen Fonds zur Finanzierung von Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit in Süd-/Südwesteuropa, Deutschland solle sich solidarisch zeigen und Gelder zur Verfügung stellen. Er sprach sich für eine bessere europ. Verkehrspolitik z. B durch den Ausbau von Bahnverbindungen aus. Herr Rahner sieht sich selbst sehr gespalten hinsichtlich der bislang befürworteten "direkten Demokratie". Er sei inzwischen eher gegen Volksentscheide auf Bundesebene. Der Bundestagskandidat ist gegen eine "Obergrenze" bei Aufnahme von Flüchtlingen und fordert eine gerechtere Verteilung innerhalb Europas.


Pfarrer Thomas Ludwig äußerte sich zu dem von ihm moderierten Gespräch mit Alexander Ulrich (Die Linke): Das Gespräch war geprägt von entspannter Ernsthaftigkeit. A. Ulrich ist ohne Umschweife auf die verschiedenen An- und Nachfragen aus dem Publikum eingegangen, verzichtete auf Worthülsen und Floskeln und zeigte sich in seinen Statements als ein Politiker, dem die demokratische Gestaltung Europas sehr am Herzen liegt. Dabei kam immer wieder klar die Kritik der Linken am Status Quo zum Ausdruck, der zufolge die EU bisher viel zu viel an den wirtschaftlichen Interessen der großen Banken und Konzerne orientiert ist und viel zu wenig an den Bedürfnissen der Menschen, besonders der sozial schwächeren. Bei den Stichworten "solidarisches Europa" in Bezug auf die Verteilung der Flüchtlinge, sowie "Abrüstung und zivile Konfliktlösung" in Bezug auf den schwierigen Partner Russland machte er wiederholt deutlich, dass in diesen Punkten die deutschen Regierungen in der Vergangenheit schwere Fehler begangen hätten: z.B. bis 2015 sich selber sehr unsolidarisch gegenüber Italien und Griechenland verhalten hätten (also mit Verweis auf "Dublin" die Mittelmeerländer allein mit dem Problem gelassen), bzw. in der Sicherheitspolitik sich Russland gegenüber arrogant und unsensibel verhalten habe. A. Ulrich unterstrich die Parteiforderungen nach einer Stärkung des EU-Parlaments (besonders das Initiativrecht hob er dabei hervor), sowie die Chance von EU-weiten "Bürgerinitiativen". Gegenüber der Utopie einer gemeinsamen "Republik Europa" zeigte er sich skeptisch, da ihm die Gefahr zu groß erscheine, dabei zu viele Errungenschaften (wie z.B. das deutsche Tarif- und Mitbestimmungsrecht) aufgeben zu müssen.

Abschließend wurden die vier beteiligten Politiker um ein Fazit zu den geführten Gesprächen gebeten. Alle lobten die engagierten Fragen und Beiträge der Gesprächsteilnehmer und deren sachlichen Gehalt. Man ermutigte PoE sich weiterhin für die Einigkeit und demokratische Stärkung Europas einzusetzen und bot an auch nach der Bundestagswahl gerne für Gespräche zur Verfügung zu stehen.

Gemeinsam – auch Marcus Held, Jan Metzler, Thomas Rahner und Alexander Ulrich bekamen die Liedtexte in die Hand gedrückt – wurde das Lied von Uli Valnion „ Dann wird es unser Europa“ sein gesungen.

 

Bericht von Samstag 26.08.17

PulseofEurope wirbt für Bürgergespräch zur Europapolitik auf dem Wormser Marktplatz

Nach der Sommerpause mit wenigen Außenaktivitäten hat Pulse of Europe (PoE) sich am Samstag, den 26.08.17, wieder in der Wormser Öffentlichkeit zurückgemeldet. Bestückt mit Europafahnen und Infotafeln verteilten wir Flyer und suchten das Gespräch mit Marktbesuchern und Passanten.

Im und um den Wochenmarkt warben wir für die Teilnahme möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger am Europa-Gespräch auf dem Marktplatz (für nähere Infos klicken) am 03.09.2017 mit vier Bundestagskandidaten.


für Bildquelle auf Foto klicken

Marcus Held ( MdB SPD)
Jan Metzler (MdB CDU)
Thomas Rahner (Bundestagskandidat B 90/ Die Grünen)
Alexander Ulrich (MdB Die Linke)

 

Veranstaltungen im August und September :

Unsere Sommerpause für öffentliche Kundgebungen nutzen wir natürlich zur Planung der Veranstaltungen am letzten Augustsamstag und im September an den drei Sonntagen vor den Bundstagswahl.

Unser neues Transparent wird helfen, zu erkennen, um wen und was es sich handelt, wenn wir öffentlich auftreten.

Das wird zunächst am Samstag, den 26. August 2017 sein. Wir werden uns mit entsprechenden Fahnen und Europasymbolen ganz spontan unter die Marktbesucher mischen und PoE in Erinnerung rufen. Von wann bis wann wir das tun werden, geben wir natürlich noch bekannt.


Außerdem werden wir kräftig Werbung für unsere wichtige Veranstaltung am 03. September 2017 mit drei Bundestagsabgeordneten und einem Bundestagskandidaten machen:

Wir bitten alle MitstreiterInnen von PoE Worms die Öffentlichkeitsarbeit für diese Veranstaltung zu unterstützen.
Natürlich sollten alle auch durch ihre Teilnahme auf dem Marktplatz helfen, dass das Gespräch mit den Politikern zum Erfolg wird.

 

Reaktionen auf den Offenen Brief von Pulse of Europe:


Auf Grafik klicken für PoE Website

 

PoE hat am 22.05.2017 eine Kampagne eingeleitet:
Ein "offener Brief" sollte die bundesdeutschen Parteien veranlassen bis zum 22. Juni zu für sie wichtigen Fragen der Europapolitik Stellung zu nehmen.

Inzwischen haben alle im Parteiien auf diesen Brief geantwortet und ihre Positionen zur künftigen Entwicklung Europas dargestellt.

Diese Antworten kann jeder studieren auf der neugestalteten Website von PoE: Europakonzepte der Parteien

Letztlich sollten sich alle deutschen WählerInnen vor der Bundestagswahl, die eine Wendung wollen hin zu einem Europa der demokratischen Grundwerte, der sozialen Solidarität und der Friedenspolitik, sich genau überlegen, welche Partei ihrer Meinung nach dafür steht. Die Antworten auf den offenen Brief von PoE bilden dafür eine gute Grundlage.

PoE Worms hat ebenfalls einen Brief an die Bundestagsabgeordneten und Landtagsabgeordneten unserer Region und an die Stadtratsfraktionen sowie den Oberbürgermeister von Worms geschickt.

Wer wie geantwortet hat und was wir mit diesen Antworten vor haben, steht unter Prüfstand Europapolitik der Parteien.

 

 

 

Luftballon von der Samstagaktion fliegt bis Ludwigsburg

Einer der Luftballons, der am Samstag vom Stand in der Fußgängerzone losgeschickt wurde, ist gefunden worden. Dazu erreichte uns folgende Mail:

Hallo liebe Wormser, wir haben einen Eurer Luftballons gefunden. Er verfing sich am Samstag im 15 Uhr in unserer (Überland-) Stromleitung in Ludwigsburg in der Beihinger Straße.

Das war wohl ein Turboballon, wenn er von morgens bis nachmittags die Strecke Worms-Ludwigsburg zurückgelegt hat! Respekt!!

Leider mussten wir auf die nächste Windböe warten, bis die Karte in unsere Dachrinne wehte, aber am nächsten Morgen war es soweit, wir konnten die Karte von unserem Dach "ernten" und haben sie schon wieder zurückgeschickt!

Wir senden viele Grüße an die Wormser Initiative von PULSE OF EUROPE. Macht weiter so, Europa braucht Werte, Frieden und Menschen, die dafür einstehen. Damit unsere Kinder ein Europa erben, für das es sich zu leben lohnt!

Alles Gute Daniel

Das ist mal eine schöne Episode und macht gleich ein bisschen Mut zum Weitermachen.

Was wir noch nicht wissen ist, wer die Karte zurück bekommen hat.

EmpfängerIn bitte melden!!!

 

 

 

Bericht von Samstag 10.06.2017

Pulse of Europe Worms beim Sporterlebnistag: Der Sport braucht Europa - Europa braucht den Sport

Reißenden Absatz fanden die blauen Luftballons mit den 12 Sternen der Europäischen Union am Stand von PoE in der Wormser Fußgängerzone.
Zahlreiche Passanten trugen ihre Anschrift ein auf den Karten, auf denen die Ziele von Pulse of Europe gedruckt sind. Viele ließen die gasgefüllten Ballons fliegen. Diese stiegen schnell auf in den blauen Himmel über Worms und wurden vom Wind nach Westen getrieben.
Vielleicht landetete der eine oder andere in Frankreich, wo am Sonntag, den 11.06.17, die Wahl zum Parlament stattfand.

Daneben gab es noch die Möglichkeit an einem Preisausschreiben " Der Sport braucht Europa- Europa braucht den Sport" teilzunehmen.
Auf einer Liste musste die Zahl der Goldmedaillen angekreuzt werden, die europäische Länder bei der Olympiade 2016 in Rio de Janeiro -Brasilien gewonnen hatten. Die PreisträgerInnen werden dann von PoE Worms benachrichtigt.

PoE Worms macht zwar derzeit, was die sonntäglichen Veranstaltungen auf dem Marktplatz angeht, Sommerpause, das heißt aber nicht, dass die MitstreiterInnen keine Aktionen, wie die beim Sporterlebnistag durchführen, um für ein vereintes demokratisches Europa zu werben.

Zwei Bundestagsabgeordnete und eine Landtagsabgeordnete haben bereits ihre Teilnahme an einer der drei Sonntagskundgebungen am 03., 10. oder 17. September 2017 zugesagt. PoE will dann möglichst vielen TeilnehmerInnen die Möglichkeit geben, mit den Politikern in einen Dialog über die künftige Europapolitik der Parteien zu kommen.
Auf die Reaktionen der anderen PolitikerInnen, die den offenen Brief erhalten haben, wartet PoE noch.

Fragen sollten alle Interessierten schon jetzt per Mail an PoE schicken. Siehe dazu: Prüfstand - Europapolitik der Parteien.

 

Bericht vom Pfingstsonntag 04.06.17

 

Europaluftballons über dem Wormser Marktplatz

„ Kann ich auch so einen haben?“ war eine häufige Frage vor und während der Kundgebung von Pulse of Europe (PoE) am Pfingstsonntag auf dem Wormser Marktplatz. Nicht nur Kinder wollten welche von den zahlreichen blauen Luftballons mit den 12 Europasternen, die die Aktiven von PoE mit Gas gefüllt und an eine lange Wäscheleine entlang der Dreifaltigkeitskirche aufgehängt hatten.

An jedem Luftballon hing eine Karte mit Informationen über PoE als Bewegung für ein vereintes demokratisches Europa. Wer wollte, konnte seine Adresse auf die Karte schreiben und seinen Ballon in die Lüfte steigen lassen, verbunden mit der Hoffnung, dass er nach seiner Landung gefunden, die Karte gelesen und an den Absender zurück geschickt wird.

Bertram Schmitt teilte den rund 60 TeilnehmerInnen auf dem Marktplatz mit, dass nach der heutigen 12. Veranstaltung – 12 wie die Sterne auf der Europaflagge - PoE Worms eine Sommerpause für Kundgebungen einlegt.

Die solle nicht heißen, dass PoE Worms sich zur Ruhe setze. Vielmehr solle die Zeit genutzt werden für die inhaltliche Vorbereitung neuer Kundgebungen. Dies beziehe sich insbesondere auf den „offenen Brief“. den PoE an die lokalen und regionalen Politikerinnen und Politiker der Parteien geschickt habe, um Genaueres über deren Konzepte für die Zukunft Europas zu erfahren.

Bisher hätten Matthias Englert, Stadtrat für die FWG in Worms, mit einer Mail und Marcus Held, MDB der SPD, mit einem persönlichen Anruf reagiert. Letzterer habe seine Teilnahme an einer der für September geplanten Veranstaltungen zugesagt und die Kontaktaufnahme seines Büros angekündigt.

Natürlich hoffe PoE Worms auf weitere Reaktionen der Parteien, insbesondere auf konkrete Antworten auf die Fragen im offenen Brief.

PoE Worms wolle, dass bei den Kundgebungen am 03., 10. und 17. September möglichst alle im Bundestag vertretenen Parteien, ihre Pläne für Europa erklären. Man möchte damit die politische Meinungs- und Willensbildung in der Bevölkerung anstoßen und das Thema Europa mit entsprechenden Prüfsteinen verstärkt in den Wahlkampf einbringen. Danach seien die Wähler angehalten ihr Wahlverhalten auch wesentlich nach entsprechendem Engagement der Parteien für Europa auszurichten.

Welches sind die drei größten Herausforderungen, denen Europa und die Europäische Union ausgesetzt sind? Welche Fragen hast Du/ haben Sie dazu an die Parteien in Deutschland?

So lautet die Frage-Anregung für die Bürger auf dem Vordruck, der auch bereits letzten Sonntag ausgeteilt wurde. Dieser könne auch als PDF Datei unter „Prüfstand - Europapolitik der Parteien“ heruntergeladen werden. Außerdem sei es praktisch entsprechende Fragen per Mail zu senden. Schmitt bat die Teilnehmerinnen um reichlich Fragebeiträge.

Fünf Aktive verlasen anschließend die eindrucksvollen schriftlichen Aussagen ergänzend zu „Europa ist für mich...“, die TeilnehmerInnen am 30.04.17 aufgeschrieben hatten.

Das Wormser Europalied „Wir machen uns für Europa stark!“ wurde danach - fetzig begleitet durch Ede Janson (Gitarre) und Andreas Werner (Percussion) - mit Elan und kämpferisch mit gesungen.

Reinhard Lied zählte in einem Wortbeitrag auf, wie viele Kriege es in Europa im letzten und vorletzten Jahrhundert gegeben habe. Er erzählte von seinem Großvater und seinem Vater, die an den beiden Weltkriegen als Soldaten beteiligt waren. Entschieden plädierte er für eine friedliche, demokratische und einige Europäische Union, die es zu verteidigen gelte gegen die Angriffe der erklärten Demokratie- und Europagegner bei uns, in vielen europäischen Nachbarländern und mittlerweile selbst in den USA.

Bertram Schmitt wies die TN darauf hin, ihre Mailadresse zu hinterlassen oder an worms@pulseofeurope.eu zu senden, damit man sie direkt über weitere Aktivitäten informieren könne. So sei für den ersten Backfischfestsamstag eine öffentliche Aktion vorgesehen, zu der alle herzlich eingeladen seien.

 


...heute große Luftballonaktion..

Ankündigung für den 04.06.2017 Pfingstsonntag-letzte Kundgebung vor der Sommerpause

Was Euch erwartet:

- Musikalische Einstimmung durch Ede Janson (http://www.edejanson.de/)

- Informationen über Organisatorisches von PoE-Worms

- Die Teilnahme am Backfischfestumzug am 27.08.2017 bringt nur etwas, wenn wir genügend MitstreiterInnen auf die Beine bringen. Deshalb werden wir auch am kommenden Sonntag erneut eine TeilnehmerInnenliste herumgehen lassen, in die sich alle Menschen, die zuverlässig teilnehmen werden, eintragen können.

- Musikeinlage von Ede Janson

- Kampagne "Offener Brief" von PoE vom 22.05.17 an die deutschen Parteien und ihre VertreterInnen
- Erste Reaktionen auf unseren offenen Brief an Politiker der Region und der Stadt Worms

-Die Aussagen bei unserer Kartenabfrage " Europa ist für mich ..." werden nochmal verlesen

-Einsammeln von Blättern mit Fragen der BürgerInnen zur Europapolitik, weitere Formulare dazu werden ausgeteilt

- "Wir machen uns für Europa stark" (anklicken- als PDF herunterladen) - Wormser Europalied

- Luftballons mit Europa-Symbol werden mit Gas gefüllt und an TeilnehmerInnen und Passanten verteilt.

- Abschlusssong von Ede Janson

 

Bericht vom 28.05.17

 

Europaprogramm der Parteien auf dem Prüfstand –
offener Brief von Pulse of Europe

Welches sind aus Ihrer Sicht die drei größten Herausforderungen, denen Europa und die Europäische Union ausgesetzt sind? Mit welchen konkreten Maßnahmen und Vorschlägen will Ihre Partei diesen begegnen?

So lautet eine der drei Kernfragen im „offenen Brief“, den Pulse of Europe (PoE) am 22.05.2017 an Fraktionsvorsitzende, Bundesvorsitzende und andere Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Parteien verschickt hat.

Der Brief ist der Beginn einer neuen Kampagne mit der PoE seinen Kampf für ein vereintes und demokratisches Europa mit dem Ziel einer Erhaltung und Weiterentwicklung der Europäischen Union auf eine neue inhaltliche Ebene bringen will.

Aufgabe der Politik ist es auch über Zukunftskonzepte für Europa nachzudenken und entsprechende Gesetze zu erlassen. Durch den offenen Brief will PoE die Politik in die Verantwortung ziehen und sie auffordern, über die Zukunft Europas nachzudenken. Dies soll der Politik Anstoß geben, mit den Bürgern in einen Dialog zu treten. Und es soll Mut machen anschließend - eventuell mit dem Rückenwind der Bürgerinnen und Bürger - an proeuropäischen Konzepten und Gesetzen zu arbeiten.

Bei der Veranstaltung am 28.05.17 wies Bertram Schmitt darauf hin, dass PoE Worms sich dieser Initiative anschließen wird.

Helmut Schäf verlas den offenen Brief im Wortlaut.

Im Laufe der kommenden Woche werden Briefe mit entsprechenden Fragen zur künftigen Europapolitik an die Wormser Bundestagsabgeordneten und Landtagsabgeordneten, die Fraktionsvorsitzenden der im Stadtrat vertretenen Parteien und den Oberbürgermeister geschickt. Alle werden gebeten auf die drei im Brief enthaltenen Fragenkomplexe schriftlich zu antworten.

Gleichzeitig bietet PoE Worms den betreffenden Politikerinnen und Politikern der Parteien an, bei Kundgebungen am 03.09., am 10.09. oder am 17.09.2017 – also direkt vor der Bundestagswahl - auf dem Wormser Marktplatz den anwesenden Bürgern ihre Europapolitik zu erklären und auf Fragen der TeilnehmerInnen zu antworten.

Dazu können Interessierte ihre Fragen auf Formulare von PoE schreiben, die seit Sonntag ausgeteilt werden. Diese können auch als PDF Datei oben unter „Prüfstand - Europapolitik der Parteien“ heruntergeladen werden.

Auch diesen Sonntag beteiligten sich mehr als 50 Bürgerinnen und Bürger an der Kundgebung auf dem Marktplatz. Uli Valnion begleitete die Veranstaltung zum dritten Mal musikalisch.

Auf dem Programm stand außerdem die Betrachtung der Geschichte der EU mit den Erweiterungen seit 1995 mit Finnland, Österreich und Schweden, 2004 mit weiteren 10 ost- und südeuropäischen Ländern, sowie 2007 Rumänien und Bulgarien und 2007 Kroatien.

Elmar Ullrich als Gast berichtete von einer erfolgreichen Europa-Veranstaltung im Rahmen des Partnerschaftstreffens mit Besuchern aus Frankreich, Belgien und Tschechien im hessischen Lorsch.

Abschließend wurde geworben für die Teilnahme von PoE –Worms am Backfischfestumzug am 27.08.2017. Hier sollen noch begeisterungsfähige Europäerinnen und Europäer zur Teilnahme motiviert werden.

Am kommenden Pfingstsonntag, den 04.06.17, ruft Pulse of Europe Worms wieder um 14.00 Uhr zur Teilnahme an der letzten Kundgebung auf dem Wormser Marktplatz vor der Sommerpause auf.

 

 

 

Bericht vom 21.05.17

 

 

Pulse of Europe Worms auf der offiziellen Städteliste
von PoE

Eher rockig kam der Sound von Pulse of Europe an diesem Sonntag daher. Dies lag an den fetzigen musikalischen Einlagen von Ede Janson und Rainer Diehl. Sie waren als überzeugte Europäer erneut bereit die Veranstaltung von PoE Worms mit ihrer Musik lebendig zu gestalten.

Wieder waren rund 60 TeilnehmerInnen mit Europaflaggen und – fähnchen zugegen, darunter auch die Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp und der Wormser Oberbürgermeister.

Bertram Schmitt konnte endlich vermelden, dass der Wormser Ableger von PoE jetzt nicht nur bei facebook präsent sondern auch auf der offiziellen Städteliste bei #pulseofeurope aufgelistet sei. Hatte doch der eine oder andere Interessent Bedenken geäußert, ob die Wormser Initiative auch „echt“ ist.

Auf dem heutigen Programm stand die Fortsetzung der EU Geschichte vom letzten Sonntag. Während Annemarie Harms und Claudia Koch die ausgedruckten Europaflaggen der jeweils neu hinzugekommenen Staaten aufhängten, referierte Dr. Jörg Koch die näheren Umstände ihres Beitritts: Dänemark, Irland und Großbritannien kamen 1973, Griechenland 1981 und Portugal und Spanien 1986 hinzu. Damit stieg die Zahl der Mitgliedsländer auf 12.

1991 folgte der Abschluss des Vertrages von Maastricht über die „Europäische Union“. Kommenden Sonntag folgt der Bericht über den dritten Teil des Ausbaus der EU.

Ein besonderer Erfolg waren übrigens die mit Hilfe von Eva Wirth-Kunkel frisch produzierten Europabuttons. Sie fanden etliche junge und ältere Abnehmer. Der Vorteil sei, so Bertram Schmitt, Pulse of Europe Unterstützer brauchen nicht tagtäglich mit der Fahne herumzulaufen, sondern könnten ihre Unterstützung für ein vereinigtes demokratisches Europa ganz dezent mit dem Button an T-Shirt oder Bluse sichtbar machen.

Auch am kommenden Sonntag, den 28.05.17 ruft Pulse of Europe Worms wieder um 14.00 Uhr zur Kundgebung auf dem Wormser Marktplatz auf.

 

Bericht vom14.05.17

Pulse of Europe erinnert an die Anfänge der EU

Auch diesen Sonntag beteiligten sich rund 50 Menschen an der Kundgebung von Pulse of Europe Worms, die ausnahmsweise auf dem Wormser Obermarkt stattfand.

Bertram Schmitt berichtete von der Teilnahme etlicher Pulse of Europe Mitstreiter an der Demonstration für Europa am Europatag, dem 09. Mai. „Wir für Europa“ ein Zusammenschluss der Jugendorganisationen Jusos, Junge Union, Julis und Junge Grüne hatte dazu aufgerufen.

Pulse of Europe - Worms hat einen Terminplan der Kundgebungen für die Zeit bis zur Bundestagswahl festgelegt:

Sonntag, den 21.05, den 28.05. und den 04.06.17 wird weiterhin jeden Sonntag auf dem Marktplatz demonstriert.
Es folgt eine Sommerpause

Mit der Teilnahme von PoE- Worms beim Backfischfestumzug geht es weiter. Dafür werden möglichst viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter gesucht.

Vor der Bundestagswahl will PoE –Worms dann nochmal Fahrt aufnehmen.

Am 03., 10. und 17. September 2017 sind erneut wöchentliche Kundgebungen auf dem Marktplatz geplant um auf die Bedeutung des Themas Einigkeit und Demokratie der Europäischen Union für die Bundestagswahl aufmerksam zu machen.
Über den Fortgang und Häufigkeit der Aktivitäten in Worms wird dann das Organisationsteam entscheiden.

Annemarie Harms hatte die Flaggen der 6 europäischen Länder Belgien, Luxemburg, Niederlande, Italien Frankreich und Deutschland vorbereitet. Jeweils zur Nationalhymne des Landes - die für nicht wenige TeilnehmerInnen eher eine Rätselaufgabe darstellten - wurden diese aufgehängt. Dr. Jörg Koch gab dazu Informationen über die Gründung der EWG im Jahr 1957.

Uli Valnion, Sänger und Liedermacher aus Mutterstadt begleitete die Kundgebung erneut musikalisch. Wie schon Tradition wurde auch gemeinsam der Wormser Europasong: „Wir machen uns für Europa stark“ gesungen.

Die Europaabgeordnete Birgit Colin–Langen aus Bingen war bei der Veranstaltung zugegen und sprach den Teilnehmerinnen ihre Anerkennung und ihren Dank für ihr Engagement für ein einiges demokratisches Europa aus.

Auch am kommenden Sonntag, den 21.05.17 ruft Pulse of Europe Worms wieder um 14.00 Uhr zur Kundgebung auf dem Wormser Marktplatz auf.




Terminplan bis zur Bundestagswahl

Mai

- 14.05.17 (Obermarkt)
- 21.05.17
- 28.05.17
- Sonntags 14°°Uhr , Marktplatz

Juni

- 04.06.17 am Pfingstsonntag 14°°Uhr,
dannach folgt eine Sommerpause

August

- 26. August - Wiedereinstieg
- am 1. Backfischfestsamstag mit einer Aktion auf dem Marktplatz

September

- vor der Bundestagswahl:
- am 03.09.17
- am 10. 09.17
- am 17. 09.17
- Sonntags 14°°Uhr, Marktplatz

Oktober, November, Dezember

- Nach der Bundestagswahl am 24.9 .2017 werden wir uns voraussichtlich monatlich am 1. Sonntag des Monats um 14°°Uhr auf dem Wormser Marktplatz treffen, darüber wird noch entschieden.


Bericht vom 07.05.17

Video

Im Einsatz für ein „wetterfestes“ Europa

Besonders kundgebungsfreundlich war es nicht das Wetter am ersten Maisonntag. Dennoch fanden sich wieder rund 60 Teilnehmer bei der Pulse of Europe- Kundgebung ein. „Wir wollen Europa schließlich wetterfest machen, da können wir nicht wegen ein paar Regentropfen zuhause bleiben!“ betonte Bertram Schmitt bei der üblichen kurzen Ansprache des Versammlungsleiters.

Am Tag der Stichwahl zur Präsidentschaft in Frankreich waren alle äußerst gespannt, ob deren Ausgang den Zielsetzungen von P o E entgegenkommen würde.

Darum wurden die französischen Wähler erneut per Schriftzug „France, ne me quitte pas, Worms“ symbolisch angehalten, richtig zu wählen.

Mit Ede Janson und Rainer Diehl waren erfreulicher Weise wieder zwei bekannte Wormser Musiker bereit mit einigen südamerikanischen Rhythmen zur musikalischen Aufhellung der Stimmung beizutragen. Natürlich wurde auch gemeinsam der Wormser Europasong: „Wir machen uns für Europa stark“ gesungen.

Die Wormser Pulse of Europe Gruppe empfiehlt außerdem die Teilnahme an der „Europa –Demo“ von „Wir für Europa“ am Europatag, den 09.05.17 um 17.00 Uhr vom Wormser Hauptbahnhof aus.

Die Kundgebungen der Wormser PoE Initiative gehen bis 28. Mai 2017 erstmal jeden Sonntag weiter. Inwieweit man sich der Entscheidung der Frankfurter Zentrale anschließt, nur noch jeden ersten Sonntag im Monat zu demonstrieren, wird die Organisationsgruppe beschließen.

Zum Europatag erklärte Dr. Jörg Koch (Vorsitzender der Europa-Union) in einem kurzen historischen Statement, dass Frankreichs Außenminister Robert Schuman am 9. Mai 1950 in seiner Pariser Rede vorschlug, eine Produktionsgemeinschaft für Kohle und Stahl zu schaffen. Diese wurde als Schuman-Erklärung bekannt und mündete in die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl ( EGKS ), auch Montanunion genannt, die den Grundstein der heutigen Europäischen Union bilden sollte.

Beim Mailänder Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs 1985 wurde beschlossen, zur Erinnerung an dieses Ereignis am 9.Mai jedes Jahres den Europatag der Europäischen Union zu begehen, an dem nun seit 1986 zahlreiche Veranstaltungen und Festlichkeiten stattfinden.

Auch am kommenden Sonntag, den 14.05.17 ruft Pulse of Europe Worms wieder um 14.00 Uhr zur Kundgebung auf. Allerdings findet diese ausnahmsweise auf dem Wormser Obermarkt statt.

 

Ankündigung für den 07.05.17 und den 09.05.2017 (Europatag)

Da am Sonntag, den 07.05.17 wird die Kundgebung von Pulse of Europe Worms am Siegfriedbrunnen, rechts von der Dreifaltigkeitskirche stattfinden, da auf dem Marktplatz eine Veranstaltung geplant ist.

Da am Sonntag, die Stichwahl zur französischen Präsidententwahl stattfindet, wird die Aktion "France ne me qitte pas" in Großbuchstaben zu arrangieren wiederholt. Als Aufforderung an die Wähler in Frankreich pro europäisch zu wählen.

Die Ergebnisse der Kartenaktion vom 30.04.17 "Europa ist für mich ..." werden vorgestellt.

Außerdem ist geplant durch musikalische Beiträge das Programm aufzulockern.

Weiterhin möchten wir darauf hinweisen, dass am Dienstag, den 09.05.17 um 18.00 Uhr eine Große Pro Europa Demonstration von "Wir für Europa" geplant ist. Ausgehend vom Wormser Hauptbahnhof soll es einen Zug durch die Innenstadt geben. Das ganze ist eine parteiübergreifende Veranstaltung von Jusos, Junge Union, Jungen Liberalen und Grüner Jugend.
Pulse of Europe Worms, als überparteiliche Initiative, hat sich dafür entschieden zur Teilnahme an der Demo aufzurufen. Da das Anliegen die EU mit ihren Grundwerten zu erhalten und sie weiter zu entwickeln dem der jungen Leute entspricht. Außerdem möchten wir grundsätzlich auf verstärkte Zusammenarbeit mit jungen Menschen hinarbeiten.

 

Bericht vom 30.04.17

 


Am Sonntag, den 30 April 2017, trafen sich etwa 150 unabhängige Bürger auf dem Wormser Marktplatz. Der Initiator, Bertram Schmitt, wurde von Helmut Schäf aus dem Organisationsteam vertreten. Ordnerfunktionen hatten Klaus Martin und Renate Haag. Von der Musikschule Wirthwein übernahm Herr Michel mit der Gitarre die musikalische Begleitung der Wormser Europaliedes und der neu getexteten Europahymne.

Herr Schäf verlas 10 Punkte für ein zukünftiges Europa und stellte dabei die Menschenrechte und Grundwerte der Vereinigung heraus. Herr Dr. Koch von der Europa Union vertiefte das Ganze inhaltlich und übergab das Wort an den 1. Bürger unserer Stadt, OB. Michael Kissel, der in seinem Grußwort die friedensstiftenden und positiven Wirkungen Europas herausstellte. Erstmals waren Jugendvertreter eines überparteilichen Zusammen-schlusses für „Pro Europa“ anwesend. Ihre Einladung zur Demo „Wir für Europa“ am 9. Mai 2017, ab 18 Uhr am Hauptbahnhof Worms, wurde verteilt.

Zum Abschluss wurden an die Teilnehmer Zettel verteilt, auf denen sie ihre Wünsche an Europa mitteilen konnten. Die Zettel mit durchweg positiven Ergebnissen wurden auf einer Leine aufgehängt und werden anschließend ausgewertet.

Unter europäischen Fahnen ging die Veranstaltung nach einer knappen Stunde zu Ende mit dem Aufruf: „am Sonntag, den 7. Mai, 14 Uhr, Treffpunkt vor der Dreifaltigkeitskirche, geht es weiter!“.

 

Bericht vom 23.04.17

 

Zum 5. Mal traf sich die unabhängige überparteiliche Gruppierung, wie in vielen weiteren deutschen Städten, um für Solidarität in Europa zu demonstrieren. Diesmal waren es schon über 100 Bürger die sich, teils mit Europafahnen oder Fähnchen geschmückt, zusammenfanden.

Das Organisationsteam hatte die Veranstaltung vorbereitet und bot ein kurzes Programm. Nach den einführenden Erläuterungen von B. Schmitt griff der Liedermacher Uli Valnion aus Mutterstadt zur Gitarre und stimmte die Gruppe musikalisch ein.

Ein neues Europalied zum mitsingen, getextet von Bertram Schmitt und Thomas Ludwig, wurde uraufgeführt. Nach einer kurzen Ansprache vorgetragen von Dr. Jörg Koch zur Entwicklung der Deutsch-Französischen Freundschaft und deren Bedeutung in der EU kam dann die Europa-Hymne in neuer Textfassung von „ Uli Valnion und den roten Raben“ zum Vortrag ; dabei wurde ebenfalls kräftig mit gesungen.

Eine Buchstabenreihe "France / Auxerre ne me quitte pas!" getragen von Teilnehmern widmete sich der „ Wahl in Frankreich“, die für Europas Zukunft Ausschlag gebend sein könnte und zum gleichen Zeitpunkt ablief.

Am kommenden Sonntag den 30. April, wie immer 14.00 Uhr, sollen die 10 Punkte von PoE als Leitlinien der Europaentwicklung vorgetragen werden.
Danach ist vorgesehen die Wünsche der Teilnehmer für Europa zu sammeln und auf eine Wäscheleine aufzuhängen.
Eine musikalische Unterstützung wird noch gesucht. Die Vertretung von Herrn Schmitt übernimmt Helmut Schäf und lädt sie alle herzlich ein: für Europa „Flagge zu zeigen!“ Weitere Auskünfte unter Tel. 06241-44281

 

Ankündigung für den 23.04.17

 


Pulse of Europe Aktion im Zeichen der Wahlen in Frankreich

Pulse of Europe setzt sich ein für den Zusammenhalt der demokratischen Europäischen Union mit ihren Grundwerten.

Diesen Sonntag findet in Frankreich der erste Wahlgang der Präsidentenwahlen statt. Wir wünschen uns sehr, dass unser Nachbarland Frankreich, mit dem uns seit Jahrzehnten freundschaftliche Bande verknüpfen, nach diesen Wahlen fester Bestandteil dieser Europäischen Union bleibt. Deswegen möchten wir am Sonntag, mit einer „ Ne me quitte pas“ - Aktion (siehe z.B. Textbeiträge in der Wormser Zeitung) diesen Wunsch zum Ausdruck bringen.

Uli Valnion, Sänger und Liedermacher aus Mutterstadt, wird das Ganze musikalisch unterstützen. Die Teilnehmer sollen bei der Erstaufführung unseres selbst getexteten Lieds „Wir machen uns für Europa stark“ (nach: Yellow Submarine) kräftig mitsingen.

Alle BürgerInnen, die besonders hinsichtlich der französischen Wahlen ein entsprechendes Zeichen für Europa setzen wollen, sind eingeladen am Sonntag, wie immer um 14.00 Uhr, zum Wormser Marktplatz kommen.

 

 

Bericht vom 16.04.2017



„Eurosterhasen“ im Einsatz für Europa

Auch Ostersonntag fanden rund 70 Demonstranten den Weg auf den Marktplatz zur Kundgebung von Pulse of Europe. Ihr Engagement gilt weiterhin der Sicherung der Grundwerte der Europäischen Union und ihrer demokratischen Weiterentwicklung.

Bertram Schmitt gab Informationen über das erste Treffen des Wormser Organisationskomitees am letzten Mittwoch, das die Weichen für die kommenden Sonntage gestellt hatte. Auch die Anmeldung bei der Pulse of Europe Zentrale ist bereits erfolgt.

Im Rahmen der Veranstaltung ergaben sich viele interessante Gespräche, bei denen die Teilnehmer ihre Motivation sich für die EU zu engagieren, ansprachen. Es waren auch Initiatoren von Pulse of Europe in Mosbach am Neckar anwesend, die in Worms zu Besuch waren.

Dr. Jörg Koch (Vorsitzender der Europa-Union) erinnerte an Konrad Adenauer, einen der Gründungsväter der Europäischen Gemeinschaft. Adenauer sah es nach dem Ende des 2. Weltkrieges als deren wichtige Aufgabe an, die Sicherung des Friedens in Europa zu gewährleisten. Dies sei letztlich auch seit mehr als 70 Jahren gelungen und ein großartiger Erfolg der EU.

Auch am kommenden Sonntag ruft Pulse of Europe Worms wieder um 14.00 Uhr zur Kundgebung auf dem Marktplatz auf und hofft auf viele neue Mitstreiter.

 

 

Bericht vom 09.04.2017


Foto: Wormser Zeitung 10.04.17 Balzarin

Liebe PulseOf Europe FreundInnen,

das war eine schöne Überraschung am Sonntag...

Als wir kurz vor 14.00 Uhr auf den Marktplatz kamen, stand da eine ordentliche Menschentraube. Am ersten Sonntag waren wir acht Leute und heute waren es wohl mehr als siebzig bis zum Ende.

Und alle waren sehr positiv gestimmt und gaben ihrer Freude Ausdruck, dass es in Worms jetzt auch einen PulseOFEurope Ableger gibt. "Jetzt brauche ich doch nicht nach Darmstadt oder Mannheim!" sagten die einen. "Darauf habe ich schon gewartet!" die anderen...

Wir habe gebeten darum, dass TN, die Lust haben mit zu organisieren, sich melden. Einige gaben mir schon ihre Karten, andere wollen noch mailen. Ein erster Termin ist schon gefunden. Bei Interesse bitte melden: info@werkstatt-schule.de

Leider haben wir vor lauter Überraschung vergessen, Fotos zu machen. Die Presse sprang ein. In der Wormser Zeitung steht schon ein ausführlicher Bericht samt Foto und Kommentar. (siehe auch Presseschau)

Ostersonntag 14.00 Uhr  geht's weiter... Kinder und Enkel mitbringen, vielleicht verstecken wir Europa -Ostereier oder das "Hasili Hüpf" kommt, wer weiß.

Übrigens sind wir seit gestern bei PulseOfEurope offiziell angemeldet. Eine Antwort aus Frankfurt steht noch aus.

Fotos vom 02.04.2017

 

Bericht vom 26.03.2017


Es wird Zeit, dass die Mehrheit der Menschen, die sich für ein vereintes demokratisches Europa in der EU einsetzen, ihre Meinung mit ganzer Kraft öffentlich macht.
PULSE OF EUROPE ist eine Initiative die in vielen Städten Deutschlands und immer mehr Städten Europas mit ihren lokalen Ablegern genau das leisten will.

Wir, die Initiatoren, möchten auch in Worms aktiv für Europa eintreten. Deshalb wollen wir uns jeden Sonntag um 14.00 Uhr auf dem WORMSER MARKTPLATZ treffen.
Erfreulich ist, dass auch Mitglieder des Kreisverbandes der Europa-Union ihre Unterstützung zugesagt haben.

Natürlich wünschen wir uns , dass noch erheblich mehr überzeugte Europäer zum Wormser Marktplatz kommen und sich mit Kraft für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Europäischen Gemeinschaft einsetzen.

Nach eigenem Selbstverständnis ist Pulse of Europe eine Bürgerinitiative, die keine parteipolitischen Ziele verfolgt. Im Gegenteil: Vielfalt ist gut, und die europäische Idee kann auf ganz unterschiedliche Weise realisiert werden. Wie – auch das wird an den Wahlurnen entschieden werden.

Wir sind nicht gegen etwas, sondern für etwas. Es ist nicht die Zeit der Proteste. Es ist Zeit, für die Grundlagen unserer Wertegemeinschaft im positiven Sinne einzustehen.

Wir Initiatoren bitten darum unseren Aufruf an möglichst viele Menschen oder Institutionen weiter zu leiten, ihn in Netzwerken zu verteilen, und aktiv zu werden – wir freuen uns darauf, gemeinsam positive Energie für Europa auszusenden.

Es lebe unser vereinigtes Europa
in einer demokratischen
Europäischen Union!

 

Wer etwas wissen will, schreibt eine Mail an:

info@werkstatt-schule.de

oder kommt einfach
Sonntag 14.00 Uhr
auf den Wormser Marktplatz

 

aus: http://pulseofeurope.eu/

Let's be the Pulse of Europe!

An der rasanten Radikalisierung des politischen Lebens wirkt vieles bedrohlich. Nach Brexitvotum und Trump können wir aber nicht in Schockstarre verharren. Denn am 15. März 2017 wird in den Niederlanden gewählt, am 23. April 2017 findet die Präsidentenwahl in Frankreich statt, und im Herbst 2017 ist Bundestagswahl.

Wir, die Initiatoren des Pulse of Europe, wollen einen Beitrag dazu leisten, dass es auch danach noch ein vereintes, demokratisches Europa gibt – ein Europa, in dem die Achtung der Menschwürde, die Rec htsstaatlichkeit, freiheitliches Denken und Handeln, Toleranz und Respekt selbstverständliche Grundlage des Gemeinwesens sind!

Unser Ziel und Beitrag

Wir sind überzeugt, dass die Mehrzahl der Menschen an die Grundidee der Europäischen Union und ihre Reformierbarkeit und Weiterentwicklung glaubt und sie nicht nationalistischen Tendenzen opfern möchte. Es geht um nichts Geringeres als die Bewahrung eines Bündnisses zur Sicherung des Friedens und zur Gewährleistung von individueller Freiheit, Gerechtigkeit und Rechtssicherheit.

Leider sind aber in der Öffentlichkeit vor allem die destruktiven und zerstörerischen Stimmen zu hören!

Deshalb: Lasst uns lauter und sichtbarer werden! Wir alle müssen jetzt positive Energie aussenden, die den aktuellen Tendenzen entgegenwirkt. Der europäische Pulsschlag soll allenthalben wieder spürbar werden!

Jede und jeder ist für das Scheitern oder das Gelingen unserer Zukunft verantwortlich, niemand kann sich herausreden. Zu hoffen, alles werde schon gutgehen, ist zu wenig und brandgefährlich.

Jetzt, nämlich vor den Wahlen, ist die Zeit, das Möglichste zu tun – mit so vielen Menschen wie möglich, an so vielen Orten wie möglich.

Wir haben ein großes Ziel: So viele Menschen wie möglich in Europa zu versammeln, die für Europa einstehen und so dazu beitragen, dass nach den Wahlen pro-europäische Kräfte mehrheitsfähig regieren können. So können wir über viele Orte eine Menschenkette durch Europa bilden, die die Länder miteinander verbindet.

Jeden Sonntag um 14 Uhr treffen wir uns in folgenden Städten !

Kommt, packt Europafahnen und blaue Bänder ein, bringt Freunde/Freundinnen und Familie mit, motiviert Kollegen und Kolleginnen und Bekannte!

Unser Selbstverständnis

Wir möchten betonen, dass Pulse of Europe eine Bürgerinitiative ist, die keine parteipolitischen Ziele verfolgt. Im Gegenteil: Vielfalt ist gut, und die europäische Idee kann auf ganz unterschiedliche Weise realisiert werden. Wie – auch das wird an den Wahlurnen entschieden werden.

Wir sind nicht gegen etwas, sondern für etwas. Es ist nicht die Zeit der Proteste. Es ist Zeit, für die Grundlagen unserer Wertegemeinschaft im positiven Sinne einzustehen.
Die Grundaussagen des Pulse of Europe sind auf dieser Seite „Über uns“ zu finden.

Bitte leitet unseren Aufruf an möglichst viele Menschen oder Institutionen weiter, verteilt es in Euren Netzwerken, seid aktiv – wir freuen uns darauf, gemeinsam positive Energie für Europa auszusenden.

Let's be the Pulse of Europe!

 

 

Besucherzaehler